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- Divine Guardian -



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Geschlecht: Divine Guardian ist männlich
Beiträge: 1.039

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Hier entsteht die Quest für das Personen-Ratespiel ...

PROLOG (by Brainless_Jedi):

Die Panthers Claw, eine lang bestehende, aber relativ unbekannte und kleine Verbrecherorganisation, die ihren Sitz auf einem Planeten Gorian hat besteht, tarnt sich selbst als ein Unternehmen mit einer Durastahlfabrik. In Wirklichkeit sind die Angestellten allerdings Schmuggler, Kopfgeldjäger und Söldner, die im Eskalon-Sektor ihre Geschäfte mit ungeheurer Präzision betreiben. Es handelt sich bei ihren Machenschaften jedoch meist nur um kleine Fische, die allerdings wirklich sauber ausgeführt werden. Es ist noch nie vorgekommen, dass die Öffentlichkeit überhaupt etwas von der Panthers Claw gehört hat. Für die wirklich großen Dinger oder Gefahren, welche die Panthers Claw eventuell bedrohen könnten gibt es sogenannte: "SQ's", schlicht und einfach die "Specialist Squads", ein 4-10 köpfiges Team aus Profis. Unter ihnen befinden sich die Besten der Besten - neben Scharfschützen, Ingenieuren, und Soldaten sind auch Computerspezialisten, Piloten und Schmuggler vertreten. Es gibt insgesamt 7 SQ's - die Teams Rot, Blau, Grün, Gelb und Gold, Weiß und Schwarz.

Nach einem überaus erfolgreichem Coup in der Staatsbank von Eskalon hat die Panthers Claw allerdings den großen Erfolg geschmeckt. Sie waren nie daraus auf, berühmt und berüchtigt zu werden, wie etwa die Black Sun. Sie hatten auch nie vor ein riesiges Machtnetz über die gesamte Galaxis auszuweiten. Es ist eher das Gefühl, etwas Großes verbracht zu haben, zu den Besten zu gehören. Schließlich fingen sie an, sich in der Politik einzuschleichen, Wahlen durch Anschläge zu manipulieren, ganze Sicherheitsketten unter ihre persönliche Kontrolle zu bringen. Die Organisation wurde mächtiger und mächtiger und eines ließ sich schließlich nicht vermeiden: die Machtkämpfe untereinander. Es wurde nie öffentlich ausgesprochen, aber es war nur zu klar, dass der Mord an dem ehemaligen Anführer der Panths Claw von innen umgebracht wurde. Der neue Kopf der Panthers Claw, Zach Fynn allerdings hatte eine besondere Vorliebe - Artefakte und altes Wissen Allgemein. Anders als sein Vorgänger, der verstorbene Twi'Lek Ortus Marnard hielt er nicht viel von Bescheidenheit und hatte vor zum richtigen Zeitpunkt eine weitaus größere Organisation zu bilden. Eben doch eine, mit einem Machtnetzwerk, dass die ganze Galaxis betraf. Und er wusste, dass die richtigen Artefakte ihm dabei helfen konnten und weitaus mehr als Hokus-Pokus waren. Er stellte schließlich Wissenschaftler, Historiker, Höhlenforscher und Sprengstoffspezialisten ein, die an verschiedenen Orten Artefakte bargen, die schon als lange verloren galten. Sein genauer Plan ist noch unklar, was die Artefakte und Folianten ihm letztendlich für Vorteile bringen ebenfalls, aber eines steht fest: er braucht unbedingt den Zugang zur alten Bibliothek (na welche schon^^). Dass die Jedi kürzlich dort waren und den ort fluchtartig verlassen haben entging ihm nicht. Es sollte also eine gefählriche Expedition werden. Nachdem er den ganzen Weißen SQ nach Haladan schickte und sie nach einem Monat nicht zurückkehrten, wusste er, dass er den richtigen Ort gefunden hat. Dieses Artefakt wurde bewacht - von irgendeetwas. Er musste es haben, um jeden Preis. Er stellte also aus den verbleibenden 6 Squads einen zusammen. Er nahm die jeweils besten Leute der Teams zusammen - bestehend aus 2 Soldaten, einem Computerspezialisten, einer Sprengstoffspezialistin, einer Forscherin und einem Pilot und schickte sie schließlich nach Haladan, um das Artefakt zu bergen.

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07.04.2007 15:53 Divine Guardian ist offline E-Mail an Divine Guardian senden Homepage von Divine Guardian Beiträge von Divine Guardian suchen Nehmen Sie Divine Guardian in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Divine Guardian in Ihre Kontaktliste ein
- Kate Wolf -



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Geschlecht: Kate Wolf ist weiblich
Beiträge: 2

Sturm auf die Bibliothek von Haladan (1) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

[ Gorian – Hauptquartier der Panthers Claw ]
[ Kate Wolf ]

Still saß Kate Wolf in ihrem Quartier auf Gorian. Die Tür war abgeschlossen. Kate hasste es wenn man sie bei den Vorbereitungen auf einen Auftrag störte. Vorsichtig stand sie auf und sah sich im Zimmer um: Es herrschte Chaos. Kate hielt nicht viel von Ordnung, Waffen, Zünder, leere Sprengstoffpakete und diverse andere Sachen lagen kreuz und quer im Raum verteilt, doch das störte sie nicht. Sie ging durch das Chaos auf den Schrank zu und besah sich in dem Spiegel, der an der Tür angebracht war. Eine Frau mit brünetten Haaren, heller Haut und haselnussbraunen Augen starrte sie mürrisch an. Kate öffnete den Schrank und zog ein paar Kleiderbügel heraus. Nicht einmal fünf Minuten danach hatte sie ihren Rock und ihr Kleid gegen ihr Einsatzoutfit getauscht: Eine Bequeme Hose und ein Hemd ließen ihr genügend Bewegungsfreiheit und die Polster an den Schultern des Hemdes halfen ihr ihre Schwere Ausrüstung zu tragen. Sie begann im Zimmer umherzugehen und ihre Ausrüstung zusammenzusuchen. Sie griff nach ihrem Rucksack der auf dem ordentlich gemachten Bett lag und stopfte ihn voll mit Munition und Sprengstoff aller Art. An die eine Seite des Rucksacks schnürte sie einen Raketenwerfer. Obwohl sie nicht glaubte ihn benutzen zu müssen ging sie nie ohne ihn aus dem Haus, im laufe ihrer Kariere war sie immer wieder in Situationen geraten in denen sie Raketen, die sie für überflüssiges Gewicht gehalten hatte, gebraucht hätte. Quer über den Rucksack schnallte sie ein Scharfschützengewehr – Genauigkeit und extreme Präzision hatte zu ihrer Ausbildung zur Sprengstoffspezialistin gehört und Kate war der Meinung das diese Eigenschaften auch anderweitig nutzbar sind, denn das Distruptorgewehr war wirksam und dank ihrer Ausbildung leicht zu bedienen. Neben dem Gewehr schnürte sie ein Projektilgewehr fest. Obwohl sie eigentlich moderne Waffen bevorzugte hatte dieses Projektilgewehr ohr höere Dienste erwiesen als jedes Blastergewehr, denn nach einigen kleinen Änderungen waren die Projektile hohl und mit kleinen Mengen Sprengstoff gefüllt der die Kugeln nach dem Einschlag zum explodieren brachte. Noch einmal griff sie in den Schrank, stopfte noch ein paar weitere Magazine für das Distruptorgewehr in ihren Rucksack und stellte ihn dann ab. Vom Tisch neben ihn nahm sie ihren Gürtel, ein normaler Waffengürtel wie er überall in der Galaxis gebraucht wurde. An den Seiten hingen Granaten – und zwar sehr viele Granaten. Von Schockgranaten über Termaldetonatoren bis hin zu elektromagnetischen Impulsgranaten war alles vertreten. Zwischen all den Granaten die an den Seiten hingen wirkte die kümmerliche, kleine Blasterpistole an der rechten Seite des Gürtels fast fehl am Platz, doch auch leichte Bewaffnung war eine Grundvoraussetzung. Nocheinmal drehte sie sich um und besah ihn karges Quertier. Die metallenen Wände waren kahl, keine Bilder oder sonstiger Wandschmuck verzierten die Wände. Die Einrichtung – wenn man es so nennen konnte – bestand aus dem Kleinen Beistelltisch, dem Wandschrank, einem Bett und einem Schreibtisch. Eine kleine Tür führte in ein ebenso karg eingerichtetes Bad. Durch die Unordnung die im Raum herrschte wirkte das Zimmer noch viel kleiner als es in Wirklichkeit war, doch Kate genügte es. Sie hatte nie große Ansprüche an ihre Behausung gestellt und sich während ihrer Einsätze für die Panthers Claw auch mit schmutzigen Bunkern oder einem zerrissenen Zelt zufrieden gegeben. So war ihr Leben, so hatte sie ihr Leben akzeptiert: Nur der Stärkste überlebt. Wer sich vom Leben als gesetzloser zu viel verspricht war nicht der Stärkste. Wer sich weigerte mehrere Tage ohne Schlaf wache zu halten war nicht der Stärkste. Doch solche Probleme hatte sie nicht, ihre hervorragende Ausbildung machte sie Stark, und ihre unkomplizierte Haltung noch viel Stärker. Denn sie überlebte. Und sie würde auch diese Mission überleben. Sie warf ihrem Spiegelbild einen letzten grimmigen Blick zu und schnappte sich dann ihren Rucksack dessen Gewicht sie leise krächzen lies. Mit einem Schwung warf sie sich den Rucksack über die Schultern und machte sich auf den Weg zur Landeplattform.

[ Kate Wolf]
[ Gorian – Hauptquartier der Panthers Claw ]

[OFF-TOPIC: Nicht gerade lang, aber ein Anfang Lächeln ]

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Kate Wolf
Sprengstoffexpertin


09.05.2007 22:55 Kate Wolf ist offline E-Mail an Kate Wolf senden Beiträge von Kate Wolf suchen Nehmen Sie Kate Wolf in Ihre Freundesliste auf
- Jamie Grey -



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Geschlecht: Jamie Grey ist weiblich
Beiträge: 2

Sturm auf die Bibliothek von Haladan (2) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

[ Gorian - Landeplattform der Panthers Claw ]
[ Jamie Grey ]

Es muss mindestens eine halbe Stunde vergangen sein, seit sich Jamie auf eine der vielen Kisten des Hangars gesetzt hatte, um auf den Rest des Teams zu warten. Sie war lieber eine Viertel Stunde zu früh am Treffpunkt, als eine Viertel Stunde zu spät - so wie der Rest des Teams. Genervt rutschte sie auf ihrer improvisierten Bank herum und warf noch einmal einen Blick auf ihren schwarzen Rucksack neben ihr. Hatte sie auch wirklich alles dabei? Als sie ihn noch einmal öffnete und darin herumkramte fand sie ihre Bücher, ihre Forschungswerkzeuge und - vielleicht am allerwichtigsten - ihren Blaster. Verdammt, wieso hatte sie auch zugestimmt, an dieser Mission Teil zu nehmen. Es war ihr wirklich lieber in einem Labor Nachforschungen anzustellen, als in eine Ruine zu kriechen, in der schon ein Expertenteam ohne jeglicher Spur verschwunden ist. Aber nun hatte sie sich schon als bereit erklärt und die Belohnung, die winkte dürfte die Mühen wieder wett machen. Wahrscheinlich hatte Jamie sowieso keine andere Wahl. Wenn sie nicht wollte, wäre sie gezwungen geworden. Aber so sind Verbrecherorganisationen nun mal. Wahrscheinlich alle. Sie war sichtlich nervös und begann wieder damit, an ihren Fingernägel herum zu nagen. Jamie war mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit das Mitglied, das am wenigsten Erfahrungen innerhalb der Panthers Claw gesammelt hat, denn es war noch gar nicht so lange her, dass die Verbrecherorganisation Forscher einstellte. Der neue Kopf der Claw war wenn dann abergläubisch oder hatte in Artefakten einfach eine Art Hobby gefunden. Wie auch immer, Jamie wurde gut bezahlt und es war nicht von ihrem Nachteil. Anders als die meisten meiner Kollegen hier kann man mich auch nicht wirklich als Verbrecherin bezeichnen., dachte sie. Es ist doch nicht verboten Artefakte zu studieren... nun ja. Geklaute Artefakte.

Sie verwarf ihre Gedankengänge, als eine brünette Frau mit strammen Schritten auf sie zulief. Na endlich taucht hier jemand auf. Ich habe schon geglaubt ich wäre am falschen Hangar!
Jamie stieß sich von der Kiste ab, schnappte ihren Rucksack und trat auf die Frau zu.
"Hallo!", sprach sie mit kühler, ruhiger aber freundlichen Stimme und reichte der etwas größeren, aber nicht unbedingt all zu älteren Frau mit die Hand. "Sie müssen wohl auch ein Teammitglied des Haladan-Projekts sein. Mein Name ist Jamie Grey."
Der Handdruck ihres Gegenübers war stärker als der ihre. Jamie schaute ihr in ihre haselnussbraunen Augen - diese Frau war sichtlich entschlossen und hielt ihrem kalten, prüfendem Blick stand. Die Forscherin wandte ihren Blick wieder ab. Solche Spielereien waren unnötig, sie konnte sich schon in etwa denken, mit welcher Art von Mensch sie es zu tun hatte. Sie zog ihre, im Vergleich zur brünetten Frau viel dunklere Haut wieder zurück und sah sich kurz um. Von den anderen Teammitgliedern war noch nichts zu sehen.

[ Jamie Grey, Kate Wolf ]
[ Gorian - Landeplattform der Panthers Claw ]

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Jamie Grey
Forscherin


10.05.2007 12:13 Jamie Grey ist offline E-Mail an Jamie Grey senden Beiträge von Jamie Grey suchen Nehmen Sie Jamie Grey in Ihre Freundesliste auf
- Choren Chase -



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Geschlecht: Choren Chase ist männlich
Beiträge: 2

Sturm auf die Bibliothek von Haladan (3) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

[Gorian - HQ der Piraten]
[Choren Chase]

Dunkelheit erfüllte den Raum. Von irgendwoher erklang ein stetes Summen, ansonsten war es still. Choren Chase schob sich, in jeder Hand ein Blaster, lautlos mit dem Rücken an der Wand entlang und horchte. Wenn sie doch nur einen Laut von sich geben würden. Er warf einen kurzen Blick auf die Anzeigen, die in die Griffe seiner Blaster eingelassen waren, und vergewisserte sich, dass die Magazine noch nicht leer waren. Peinlich, sollte er seinen Gegnern entgegentreten und dann mit Entsetzen feststellen müssen, dass er keine Munition mehr hatte. Nicht nur peinlich, sondern auch äußerst tödlich.

Ein Scharren erklang. Sehr leise, aber eindeutig keine Einbildung. Choren schob sich weiter voran, bis er das Ende der Wand erreichte. Vorsichtig spähte er an ihr vorbei und machte, keine vier Meter von ihm entfernt, eine kantige Gestalt aus. Trotz der vorherschenden Dunkelheit konnte er erkennen, wie die Gestalt metallisch glänzte. Eine rote Diode wies auf die Position des Kopfes hin. Der Killerdroide, dessen dreigliedrige Hände ein robustes Blastergewehr umklammerten, setzte lautlos einen Fuß vor den anderen und blickte sich mit seinem Visor suchend um.

Gut, der Droide hatte ihn noch nicht bemerkt. Dies ließ sich nutzen.

Ohne Vorwarnung sprang Choren aus seinem Versteck. Der Killerdroide riss augenblicklich das Gewehr herum, doch Choren ließ sich auf ein Knie sinken und feuerte. Der Blasterstrahl traf die rote Diode und durchbohrte den Kopf des Attentäterdroiden, welcher daraufhin zusammenbrach. Im selben Moment machte er eine Bewegung in den Schatten aus. Instinktiv ließ Choren sich zur Seite fallen, vollführte eine Seitwärtsrolle - die zwar nicht sehr athletisch aussah, aber ihren Zweck erfüllte - und gab zwei weitere Schüsse aus seinem Blaster ab. Der erste traf das Kniegelenk des zweiten Droiden, woraufhin dieses explodierte und die Killermaschine zu straucheln begann. Der zweite Schuss trennte den Kopf des Droiden von seinem Rumpf. Scheppernd sackte der nun leblose Haufen Metall in sich zusammen.

Zufrieden mit sich selbst erlaubte Choren sich ein Lächeln, welches jedoch im nächsten Moment gefror. Hinter sich hörte er das Summen von Servogelenken. Erschrocken wirbelte er herum und sah gerade noch, wie ein Blasterstrahl auf ihn zugeschossen kam und seinen Brustkorb durchbohrte. Verdammt, dachte er noch, als der Killerdroide, der den Schuss abgefeuert hatte, zu Staub zerfiel und sich dieser Staub in Luft auflöste. Dann erkläng eine mechanische Frauenstimme:

Simulation beendet. Abschussquote bei achtzig Prozent. Mission nicht erfüllt.

Mission nicht erfüllt? NICHT ÜBERLEBT hätte es wohl besser getroffen. Hoffentlich erfuhren die anderen nichts davon - jedenfalls nicht vor der Abreise. Sonst würden sie ihn garantiert nicht mitnehmen. Choren sollte zusammen mit fünf weiteren Personen, Professionellen aus verschiedenen Squads, nach Haladan fliegen und dort eine alte Bibliothek stürmen. Was auch immer sie dort erwartete, in der Nachricht von Zach Fynn, dem Oberhaupt dieses ... dieses Unternehmens, hatte es nach einer äußerst gefährlichen Mission geklungen. Jemanden, der nicht einmal die leichten Simulationen "überlebte", würde man sicherlich nicht mitnehmen. Zudem war er laut Fynn der Jüngste im Team - ein weiteres Handicap.

Niedergeschlagen verließ Choren den Simulationsraum, schritt einige Korridore entlang und betrat schließlich das MediCenter. Das in Weiß gehaltene Zimmer war auf hochglanzpoliert und so stark ausgeleuchtet, dass man vergeblich nach Schatten suchte. In seinem früheren Leben, welches er zurückließ, um Pirat zu werden, hatte er Medizin studiert, was ihn in diesem Unternehmen zu einer unverzichtbaren Kapazität machte. Nun war er als Sanitäter für das Haladan-Projekts ausgesucht worden und musste sich auf seine Aufgabe vorbereiten, nötige Geräte und Medikamente einpacken und ...

Choren nahm eine Ampulle aus dem Arzneimittelschrank, steckte sie in ein Hochdruck-Injektionsgerät und - nachdem er sich vergewissert hatte, dass er allein war und ihn niemand beobachtete - schoss sich das Serum in den Blutkreislauf. Augenblicklich verspürte er die entspannende und höchst ermunternde Wirkung des Präparats. Er wartete einen Moment, bis das Flattern seiner Augen nachgelassen hatte, bevor er damit begann, seine Ausrüstung für die bevorstehende Mission zusammenzupacken. Jeder Gedanke an die Niederlage in der Simulationskammer war verflogen, jetzt fühlte er sich wieder munter.

* * *

Wenig später erreichte er die Plattform, von der sie zu ihrer Mission aufbrechen würden. Zwei Frauen waren bereits anwesend - die eine hatte braunes Haar, ein Lächeln auf den Lippen und machte einen sehr gepflegten Eindruck, die andere dagegen strahlte eher Verdrossenheit aus und hatte auch sonst keine besondere Anziehungskraft auf Choren. Solange ihre Fähigkeiten dies wieder wettmachten, dachte er, sollte es ihm recht sein. Unbewusst fuhr er mit der Hand über seine punktierte Ellenbeuge, dann gesellte er sich zu den anderen.

[Choren Chase - Kate Wolf - Jamie Grey]
[Gorian - HQ der Piraten - Landeplattform]

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Choren Chase
Sanitäter und Pirat


10.05.2007 17:25 Choren Chase ist offline E-Mail an Choren Chase senden Beiträge von Choren Chase suchen Nehmen Sie Choren Chase in Ihre Freundesliste auf
- Damarcus Eccold -



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Geschlecht: Damarcus Eccold ist männlich
Beiträge: 2

Sturm auf die Bibliothek von Haladan (4) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

[Eskalon – irgendwo in den unteren Ebenen]
[Damarcus Eccold]

Irgendwie wie auf Coruscant.
Wie oft hatte er sich das schon gefragt? Fünf Mal? Sechs? Er wusste es nicht. „Er“, das war Damarcus Eccold, Killer der Panthers Claw, einer kleineren Verbrecherorganisation im Askan-Sektor. Ursprünglich hatte er im Geheimdienst des Sektors arbeiten wollen, doch daraus war nie etwas geworden: In seiner Jugend hatte er „Differenzen“ mit dem heutigen Chef gehabt, der sich nun weigerte ihn aufzunehmen. Aus Frust hatte er sich der Claw angeschlossen; wenn er schon nicht für ihn arbeiten konnte, so wollte Damarcus dem Geheimdienst zumindest ein Dorn im Auge sein. Er fuhr sich mit der Hand durch das braune Haar. Hier irgendwo musste der Nachtclub sein. Einer von den vielen Clubs, Bars oder Kneipen musste auf den Namen „Insider“ hören. Da war er! Ein grünes Leuchtschild über dem Eingang verkündete den Namen. Hier in den Vergnügungsvierteln fiel es einem nicht leicht, sich für ein Lokal zu entscheiden. Doch Damarcus musste sich nicht entscheiden; er verabscheute diese neonschildsüchtigen Nachtklubs. Dass er hier war, hatte nur etwas mit seinem Auftrag zu tun. Damarcus überprüfte noch ein letztes Mal seine Ausrüstung. Sein „Kampfanzug“ war simpel: eine schwarze Baumwollhose, ein schwarzes Hemd, darüber eine leichte Jacke mit mehreren Taschen, selbstverständlich auch in schwarz. An seinem Gürtel hing sein kurzläufiger Blaster; sein Sturmgewehr lag in seinem Raumschiff. Auch wenn Bewaffnung hier nichts Ungewöhnliches war, ein solch großes Kaliber war dann aber doch übertrieben. Damarcus zog den Blaster und machte sich bereit. Noch in Gedanken versunken spürte er etwas rundes, das sich in seinen Rücken bohrte. Er brauchte keine Sekunde um zu wissen, dass es die Mündung eines Blasters war.
"Damarcus Eccold", knurrte jemand hinter ihm. "Sie sind nun Gefangener des ESD."
Damarcus hielt den Blaster eng an seine Magengrube gedrückt. Da sich der Angreifer von hinten genähert hatte, schien er den Blaster, den Damarcus eben noch in der Hand hielt nicht bemerkt zu haben.
"Sie sind kein ESD-Beamter. Ihr Name ist Jugorotsch Darem und sie sind von der Black Sun. Ich wollte sie eigentlich im Insider treffen", gab Damarcus ruhig zurück.
"Eher Ihr Blaster, den ich deshalb lieber an mich nehme."
Damarcus konnte spüren, wie Darem die Hand ausstreckte, der Druck der Mündung in seinem Rücken nahm nach. Gleich würde der Black-Sun-Pirat ins Leere greifen. Die Hand streifte Damarcus’ Hüfte, der Druck der Mündung ließ noch ein wenig nach. Jetzt oder nie!
Damarcus wirbelte blitzschnell herum und drückte, noch während sein Gehirn das Bild des erschrockenen Darem bildete, ab. Ein Knall, dann ein Schrei und der Pirat sackte getroffen zusammen. Damarcus steckte den Blaster weg. Der dreiundzwanzigste Mensch den er töten musste.

[Gorian – Damarcus’ Quartier]

Mit der erfolgreichen Eliminierung on Jugorotsch Darem haben Sie die Panther’s Claw ein Stück vorangebracht, in dem Vorhaben ihren Einfluss weiter auszudehnen. Sie sind einer der wenigen Einzelkämpfer der Claw von daher kann es nicht schaden sie auf eine Mission zu schicken, bei der es um Teamwork gehen kann. Es folgen die Instruktionen für den Einsatz:

Nachdem Damarcus auch die Anweisungen durchgelesen hatte schaltete er zufrieden den Datenblock ab. Diese Art von Nachrichten passten zum Boss: knapp, direkt und schriftlich. Er musste mit fünf anderen Mitgliedern eine alte Bibliothek auf Haladan stürmen um seltene Artefakte zu bergen. Er und ein gewisser Gordon Wells sollten nur den anderen Geleitschutz geben. Ein Kinderspiel. Damarcus sah auf das Chromo. Noch pünktlich zum Hangar zum kommen war jedoch sehr viel schwerer. Schnell zog Damarcus, der noch immer seinen Kampfanzug an hatte, seinen Rucksack, in dem stets Reservemagazine bereit lagen, aus dem Schrank, steckte sich das Komlink an den Gürtel und hing sich noch sein geliebtes Sturmgewehr mit einem Riemen über die Schulter. Ohne sein Quartier abzuschließen, rannte er Richtung Hangar, wo er schon von einigen Teammitgliedern erwartet wurde.

[Damarcus Eccold]
[Gorian – Hangar]

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Damarcus Eccold
Söldner

... Bild folgt ...

10.05.2007 21:29 Damarcus Eccold ist offline E-Mail an Damarcus Eccold senden Beiträge von Damarcus Eccold suchen Nehmen Sie Damarcus Eccold in Ihre Freundesliste auf
- Gordon Wells -



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Geschlecht: Gordon Wells ist männlich
Beiträge: 2

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[ Gordon Wells ]
[ Gorian - Gordon Wells Apartment ]

Einsätze in denen es um alles oder nichts ging, hatte er schon viele erlebt. Sein letzter Einsatz für die Organisation war ein Überfall die Zentralbank Eskalons gewesen. Bei der Schießerei mit den Wachen hatte ihn ein Schuss erwischt, eine Verbrennung war die Folge gewesen, da dank seiner Panzerung ein grossteil der Energie abgeleitet worden war. Risiken auf sich zu nehmen, gehörte zu seinem Leben, allerdings zweifelte er an dem kommenden Einsatz.
Den Kurs, den die Organisation eingeschlagen hatte, war ihm suspekt. Statt die Mittel, die sie durch den Einsatz errungen hatten, sinnvoll zu investieren, hatte die Führung neuerdings kein Interesse mehr an Expansion ihrer Geschäfte, sondern heuerte für viel Geld einen Trupp an, um ein paar Reliquien von einem Hinterwäldlerplaneten zu bekommen.
Aber was machte er sich eigentlich Gedanken. Bezahlt wurde er gut genug, für das Durchstöbern einer Ruine sogar sehr gut...

Nachdem er seine Ausrüstung penibel kontrolliert und gereinigt hatte, wobei er besondere Sorgfalt seinem Blasterkarabiner gewidmet hatte, verstaute er diese in einem in Tarnfarben gehaltenen Tornister. Das Kontrollieren und Putzen war für ihn zu einem Art Ritual geworden. Nicht nur das es einen vor vielleicht gefährlichen Ausfällen des Equipments beschützte, sondern es gab einem das Gefühl, perfekt vorbereitet zu sein. Gordon Wells verschloss die Tür zu seinem kleinen Apartment via Code, dann ging er mit zügigen Schritten Richtung Hauptquartier der Panthers Claw. Entgegen anderer Mitglieder der Organisation hatte er es immer vorgezogen, außerhalb der Basis zu wohnen. Er hatte gerne seine Ruhe und im Falle einer Razzia seitens der örtlichen Sicherheit war er in seiner Wohnung viel sicherer.

Eine viertel Stunde später hatte er die Basis erreicht, betrat sie, nachdem er sich ausgewiesen hatte, durch einen unauffälligen Hintereingang und ging rasch zum Hangar.
Der typische Geruch nach Öl, Treibstoff und Metall roch er schon von weitem. Im Hangar selber arbeiteten ein paar Techniker. Sie waren dabei, einen kleinen Speeder auseinander zu nehmen. Die Fusionsschneider sonderten ein so grelles Licht ab, dass er unwillkürlich blinzeln musste. Derart geblendet wäre er fast mit einem Droiden zusammengestoßen. Dieser fuhr ihn in Form eines rüden Fluches an, er solle doch aufpassen.
Schließlich erreichte er die kleine schon wartende Söldner Truppe. Sie musterten ihn unverhohlen, schätzten ihn mit Blicken ab und schienen erraten zu wollen, welche Aufgabe ihm zu teil käme. Er nickte ihnen, zwei Frauen und zwei Männern.
Scheinbar war das Kommando noch nicht vollzählig.

[Choren Chase - Kate Wolf - Jamie Grey - Damarcus Eccold - Gordon Wells ]
[Gorian - HQ der Piraten - Landeplattform]

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Gordon Wells
Söldner

... Bild folgt ...

11.05.2007 16:43 Gordon Wells ist offline E-Mail an Gordon Wells senden Beiträge von Gordon Wells suchen Nehmen Sie Gordon Wells in Ihre Freundesliste auf
- Antony Bennet -



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Geschlecht: Antony Bennet ist männlich
Beiträge: 1

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[Gorian - Hauptquartier der Panthers Claw - Antony Bennets Quartier]
[Antony Bennet]

Das hatte ihm gerade noch gefehlt. Der neue Boss der Panthers Claw neigte zu der dummen Angewohnheit seine Söldner auf waghalsige Missionen zu schicken um irgendwelche wertvollen Artefakte zu bergen. Antony Bennet, der schon seit mehreren Jahren Aufträge für die Organisation erledigte und damit schon zum alten Eisen zählte, wurde zum Anführer einer Elite Truppe ernannt, deren Aufgabe es war in eine alte Bibliothek auf dem Planeten Haladan einzudringen und wertvolle Artefakte zu bergen. Das hörte sich vielleicht nicht besonders gefährlich an aber die ausgesprochen gute Bezahlung und die Tatsache, dass bereits ein Team auf diese Mission geschickt wurde aber nie wieder aufgetaucht ist, bereiteten ihm doch ein wenig Kopfzerbrechen. Nichtsdestotrotz willigte er ein, nicht wegen des Geldes, sondern weil er einfach ein Fan von waghalsigen Aufträgen war und dieser schien besonders waghalsig zu sein. Er wusste nicht was für Gefahren ihn dort erwarten würden aber das spielte auch keine Rolle und machte die Sache höchstens noch interessanter für ihn. Als Computerspezialist waren seine Gegner zwar oft fremde Computersysteme aber dann und wann hatte er doch die Chance auf tödliche Schusswechsel.
Antony saß vor seinem Computer und tippte gelassen auf seiner Tastatur herum. Sein Quartier war nicht besonders groß, spartanisch eingerichtet und voller technischem Schnickschnack. Andere würden sagen sein Quartier sei in einem chaotischem Zustand aber Antony fand sich dort ganz gut zurecht. Er packte schnell einige Geräte ein und befestigte noch einen Blaster an seinem Gürtel. Ein Blick auf die Uhr verriet ihm wie spät er schon dran war. Hastig machte er sich auf dem Weg zum Hangar.

Er sah seine Truppe schon von weitem, konnte aber keine bekannten Gesichter ausmachen. Das Team musterte ihn gründlich. Sie waren zwar kein eingespieltes Team aber das sollte kein Problem sein. Schließlich waren es die besten Leute die Panthers Claw zu bieten hatte. Als er bei ihnen war, ergriff er das Wort.

"Mein Name ist Antony Bennet und ich bin euer Einsatzleiter. Ihr seid mit den Grundlagen unseres bevorstehenden Auftrags schon vertraut, wie man mir mitteilte. Das erspart viel Zeit. Auf dem Weg nach Haladan sollten wir versuchen uns näher kennen zu lernen. Ich vertraue mein Leben nur ungern Leuten an über die ich nichts weiß. Wenn keine Fragen mehr offen sind können wir starten."

[Choren Chase - Kate Wolf - Jamie Grey - Damarcus Eccold - Gordon Wells - Antony Bennet]
[Gorian - Hauptquartier der Panthers Claw - Hangar]

__________________
Antony Bennet
Computerspezialist

... Bild folgt ...

04.06.2007 00:08 Antony Bennet ist offline E-Mail an Antony Bennet senden Beiträge von Antony Bennet suchen Nehmen Sie Antony Bennet in Ihre Freundesliste auf
- Kate Wolf -



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Geschlecht: Kate Wolf ist weiblich
Beiträge: 2

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[ Gorian – Hauptquartier der Panthers Claw – Hangar ]
[ Choren Chase - Kate Wolf - Jamie Grey - Damarcus Eccold - Gordon Wells - Antony Bennet ]

Stille. Niemand schien noch eine Frage stellen zu wollen. " Nun denn " sagte Bennet und wies mit einer Handbewegung auf das Schiff. Kate erhob sich und ging auf die Rampe zu. Sie war schon auf halbem Weg die Rampe hinauf als sie hinter sich einen erstickten Laut hörte. Sie drehte sich um während die anderen weitergingen. Mit einem lauten Rattern erwachten die Triebwerke zum leben und das Schiff hob ab. In der Lounge herrschte eine gedrückte Stimmung: Niemand sagte ein Wort, die meisten starrten einfach aus dem Fenster oder prüften ein letztes Mal ihre Rucksäcke. Nach einer Weile jedoch begannen sich einige zu unterhalten und über ihre Vergangenheit zu reden. " Und wo kommen sie her, Ms. Wolf? " fragte Gordon Wells und sah Kate erwartungsvoll an. Auch die anderen Gespräche verstummten während Kate kurz überlegte ob sie die Wahrheit sagen sollte.

" Ich war 10 Jahre lang Sprengstoffspezialistin bei der National Security Agency auf Eskalon. "


sagte sie. Wie erwartet sahen die anderen sie mit empörten Blicken an. " Sie waren bei einer Anti-Terroreinheit? Was ist passiert? "

" Man hat mich gefeuert, sie erinnern sich vielleicht daran das über 500 Beamte entlassen wurden weil die Kriminalitätsrate angeblich gesunken sei? Darunter war auch ich "

" Wir haben Haladan erreicht"

Kam plötzlich eine Stimme aus dem Cockpit. Kate sah überrascht aus dem Fenster. Tatsächlich war das Schiff kurz über dem Boden stehen geblieben. Ihr war völlig entgangen das sie schon so lange unterwegs waren und den überraschten Blicken der anderen zufolge ging es ihnen genauso. Kate folgte Damarcus die Rampe hinunter und sah sich um.

[ Choren Chase - Kate Wolf - Jamie Grey - Damarcus Eccold - Gordon Wells - Antony Bennet ]
[Haladan – Lichtung ]

[OFF-TOPIC: Sry das es so lange gedauert hat und so wenig ist Traurig ]

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Kate Wolf
Sprengstoffexpertin


15.06.2007 22:49 Kate Wolf ist offline E-Mail an Kate Wolf senden Beiträge von Kate Wolf suchen Nehmen Sie Kate Wolf in Ihre Freundesliste auf
- Jamie Grey -



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Geschlecht: Jamie Grey ist weiblich
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[Haladan - Lichtung]
[Jamie, Kate, Choren, Damarcus, Gordon, Antony]

Jamie seufzte, als die Landerampe sich öffnete. Sich besser kennenlernen, wie? Während der ganzen Reise über hatte sie gerade einmal die Namen die Aufgabenfelder ihrer neuen Kollegen herausfinden können. Vielleicht wurde die ein oder andere Frage gestellt, wo vor der Panthers Claw gearbeitet wurde - wo sich Jamie wirklich lieber heraushielt - doch anfangs erwies sich das ganze Team als nicht besonders gesprächsfreudig. Das dürfte sich im Laufe der Mission sicher ändern. Wie der Einsatzleiter schon sagte: ihre Leben waren während diesem Auftrag mehr oder weniger verlinkt. Sollte das Team erst einmal in der Bibliothek sein, hing das Überleben der Gruppe von jedem einzelnen Mitglied ab.

Die junge Forscherin trat an die frische, feuchte Luft. Es war noch nicht einmal Mittag, aber die Temperatur war jetzt schon verdammt hoch. Jamie sah sich kurz um und betrachtete die Lichtung. Eigentlich dürfte das hier ein geeigneter Lagerplatz sein. Trotzdem war es sicherer das alles noch einmal zu überprüfen. Sie betrat die Gerätekammer des Fliegers, nahm einen Wärmeorter aus einem der Taschen und richtete ein paar knappe Worte an den nächstbesten.

"Damarcus? Falls jemand nach mir fragen sollte, sagen sie einfach, dass ich die Lichtung überprüfe."

Sie bedachte den Söldner gar nicht mehr mit mehr Aufmerksamkeit, sondern lief sofort an den Rand der kreisförmigen Lichtung zu und setze sich den Wärmeorter aus. Die Dschungellandschaft sah als Wärmebild wirklich seltsam aus. Vereinzelt sah man gelbe oder orangene Flecken im blauen Gemisch. Diese Flecken dürften wohl die vielen Insekten sein, die unter dem Dickicht waren. Aber soweit Jamie wusste, gab es auf diesem Planeten nur wenige gefährliche Insekten, wie irgendwelche Giftspinnen, die sich glücklicherweise nur in Höhlen befanden. Sie schritt weiter durch den Wald, sah jedoch immer noch nichts anderes, als Käfer - ungefähr drei Viertel der Lichtung waren jetzt schon durchgescannt, Jamie glaubte auch nicht mehr wirklich irgendeine Bedrohung zu finden, als ihr plötzlich ein rot-orangener, großer Fleck entgegenflog. Sie unterdrückte ihren mit dem Reflexaufkommenden Schrei und zog stattdessen ihren Blaster, als ihr das Wärmesichtgerät vom Kopf gerissen wurde - sie erwartete das Schlimmste, aber es war nur ein verdammter Vogel, der das Wärmesichtgerät wohl besonders hübsch fand und es in sein Nest bringen wollte, aber es sich wohl nicht "verkneifen" konnte, davor noch auf einem naheliegendem Ast zu landen und Jamie mit einem beinahe spöttischem Blick zu betrachten.
"Gib schon her, du Frechdachs...", sprach sie sanft und trat näher an den Ast, auf dem der Vogel saß, der nun fragend den Kopf schief legte. Ungefähr fünf Fuß davor, zog sie rasch ihren Blaster und schoss den bunten Paradiesvogel in den Flügel, worauf dieser krächzend auf dem Boden aufprallte. Jamie nahm sich die Brille und gab dem Vogel "barmherzigerweise" noch einen finalen Schuss. "Drecksviech."

Die Forscherin wollte sich gerade wieder das Wärmesichtgerät aufsetzen, da raschelte es im Dickicht und ein etwas größeres Tier - genauergenommen ein Säbelzahntiger - sprintene auf sie zu. Ihre Augen weiteten sich und sie vollführte schnell eine Seitwärtsrolle, als das Raubtier zum Sprung ansetze. Durch das Ausweichsmanöver verfehlte der Säbelzahntiger die junge Frau, die, nachdem sie wieder aufkam sofort zwei Schüsse abfeuerte. Der Tiger wurde beides mal an der Schulter getroffen, schien jedoch immer noch putzmunter zu sein und sprang Jamie erneut an - wobei er sie diesmal traf und zu Boden warf und ihr der Blaster beim Sturz aus der Hand geschlagen wurde. Sie versuchte sich zu wehren und ihre Arme aus dem eisernen Griff zu befreien, aber es waren nur noch ihre Beine, die sie bewegen konnte - und wenn sie nicht sofort etwas tat, konnte sie in Zukunft überhauptnichts mehr bewegen! Sie zog rasch ihre beiden Beine zurück und setzte sie am Kopf des Tigers an, der sie daraufhin gleich in die linke Wade biss - es war zwar kein besonders gefährlicher und tiefer Biss, reichte aber aus, Jamie zum Kreischen zu bringen und ihr Adrenalin bis zum Anschlag aufsteigen zu lassen. Sie zögerte jetzt keine weitere Sekunde mehr und vollführte einen starken, schnellen Ruck mit ihren Beinen. Es knackste und der Säbelzahntiger fiel leblos zu Boden.

***

Die Undercoverzeit als Nachtclubtänzerin hat sich ausgezahlt...
Keuchend krabbelte Jamie zurück und schaute sich die Wunde an. Nein, es wurde keine Arterie verwundet und ein bisschen Desinfektionsmittel und Verband dürften genügen... aber soweit sie wusste, war das hier nicht der einzige Säbelzahntiger. Diese Tiere teilten sich ihr Revier meist zu dritt oder zu viert, was hieß, dass in unmittelbarer Nähe noch mindestens zwei Säbelzahntiger waren.
Jamie packte das Wärmesicht rasch wieder ein und rannte oder besser gesagt, sie humpelte wieder zurück zum Flieger. Unverzüglich wandte sie sich an die beiden Söldner.

"Es dürfte hier in der Nähe zwei bis drei Säbelzahntiger geben, die noch erlegt werden müssen, bevor wir hier unser Lager aufschlagen können... kümmert euch besser sofort darum."

Sie merkte, dass sich die Blicke der beiden Söldner vorerst auf ihre blutende Wade fixierten und beinahe merkte Jamie, dass sie der Anblick belustigte.
Ja, das kleine Kind hat sich beim spielen verletzt.
"Ihr findet die Tiere warhscheinlich östlich von hier - folgt einfach der Vogel- und der Tigerleiche."

Mit diesen Worten verzog sie sich wieder im Flieger und ließ sich auf einem der Passagiersplätze nieder. Die Wunde blutete immer noch und auch wenn sie nicht ernst war - wenn sie nicht versorgt wurde, könnte sie ernst werden. Verdammt, wer war noch gleich der Sanitäter im Team? Und wo zum Teufel steckte er eigentlich?

[Jamie, Kate, Choren, Damarcus, Gordon, Antony]
[Haladan - Lichtung]

__________________
Jamie Grey
Forscherin


19.06.2007 10:38 Jamie Grey ist offline E-Mail an Jamie Grey senden Beiträge von Jamie Grey suchen Nehmen Sie Jamie Grey in Ihre Freundesliste auf
- Choren Chase -



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[Haladan - Lichtung]
[Choren Chase - Kate Wolf - Antony Bennet]

Haladan - welch ein öder Planet. Wohin man auch blickte, überall starrte man gegen einen dieser verdammten Baumstämme. Hinzu kam das unangenehm schwüle Klima und das stete Summen und Brummen der heimischen Insekten. Choren spürte schon, wie es ihn überall am Körper juckte. Hoffentlich würde sich ihr Aufenthalt auf dieser hölzernen Höllenwelt als kurz erweisen. Zu seiner Verwunderung schien Bennet und Wolf dieser Ort zu gefallen. Sie saßen sich auf Kisten gegenüber, plauderten leise miteinander und ließen pausenlos ihre Blicke über das grüne Gewucher wandern.

Völlig unverständlich.

Innerlich fluchend, weil er diesen Job angenommen hatte, anstatt es sich in seinem sterilen und stets tadellosen MediCenter gemütlich zu machen, verzog sich Choren wieder in den Shuttle, mit dem sie Haladan angeflogen hatten und der nun ihr Lager für diese Mission darstellen würde. Da Wells und Eccold, die beiden Söldner des Teams, soeben aufgebrochen waren, um sich der Raubkatzen in ihrer Umgebung anzunehmen, blieb ihm genügend Zeit für eine kleine Stärkung. Er öffnete einen der Arzneischränke und griff gerade nach einem Fläschchen, als ihm klar wurde, dass er nicht allein war. Erschrocken riss er die Hand zurück, schloss die Schranktür und wandte sich um.

Vor ihm saß Jamie Grey, die dunkelhaarige und irgendwie in sich gekehrte Forscherin, und blickte ihn mit gerunzelter Stirn an. Sie war, wenn er das richtig verstanden hatte, von einer Säbelzahnkatze angefallen worden. Warum hatte er sich nicht sofort darum gekümmert? Die negativen Eigenschaften dieses Planeten schienen ihn abgelenkt zu haben. Wie auch immer, jetzt würde er seiner Pflicht als Sanitäter nachgehen. Hauptsache, Grey kam nicht auf den Trichter, was er da gerade am Schränkchen gewollt hatte.

Er trat an sie heran, ging in die Hocke und betrachtete die Wunde. Diese blutete zwar stark, schien aber nicht sonderlich ernst zu sein. So etwas behandelte Choren doch im Nu. Er besprühte sie mit einer Mixtur aus verschiedenen Medikamenten, die gleichzeitig die Blutung stoppen und die Verletzung desinfizieren sollte. Anschließend säuberte er die Wunde und verband sie sorgfältig. Als er jedoch Anstalten machte, Jamie ein Schmerzmittel zu geben, legte diese ihm eine Hand auf den Unterarm und schüttelte den Kopf. Jedem das seine, dachte er nur und packte seine Sachen wieder ein.

"Können sie gehen", fragte er Grey, um davon abzulenken, dass er sich wieder einmal dem Arzneischränkchen näherte.

"Selbstverständlich", entgegnete sie ihm, richtete sich auf und verließ ohne ein weiteres Wort den Shuttle.

Endlich war sie weg. Choren griff hastig nach der ersehnten Ampulle, rammte sie in ein Hochdruck-Injektionsgerät und schoss es sich in die Armbeuge. Augenblicklich erfüllte ihn ein wohliges Kribbeln, das sich langsam in seinem Körper ausdehnte und seine Glieder zucken ließ. Seine Augenlider flatterten für einen kurzen Moment. Dann hatte Choren sich wieder unter Kontrolle. Und als er nun nach draußen trat, störte ihn weder das Klima noch die Insekten. Stattdessen nahm er die schönen Dinge an diesem Ort war: das Zwitschern der Singvögel, die mysteriösen Silhoutten, erzeugt durch das Sonnenlicht, während es durch die dichten Baumkronen fiel.

Doch plötzlich lief ihm ein Schauder über den Rücken; seine Nackenhärchen richteten sich auf. Irgendetwas stimmte nicht. Vorsichtig schaute er sich um, bedachte jeden Baum mit einem strengen Blick und erschrak fürchterlich, als er in einiger Entfernung ein Augenpaar auszumachen glaubte. Nachdem er sich jedoch die Augen gerieben hatte und noch einmal hinsah, konnte er nichts Auffälliges erkennen. Hatte er es sich nur eingebildet? Lag es vielleicht an dem Zeug, das er sich gespritzt hatte?

Er schüttelte den Kopf. Schwachsinn! Da war niemand, der sie beobachtete. Dann hätte man sie doch schon längst attackiert. Oder nicht? Liefen sie vielleicht geradewegs in einen Hinterhalt? Sollte er seine Teamkollegen warnen?

Wie aufs Stichwort meldeten diese sich zu Wort. "Hey, Sie ... äh ... wie heißen Sie doch gleich?"

"Chase. Choren Chase.", entgegnete er. Und da er sowieso nichts Besseres zu tun hatte, gesellte er sich zu den anderen und stieg in ihr Gespräch ein. "Halten Sie es für möglich, dass wir nicht allein sind? Ich meine, könnten Sie sich vorstellen, dass wir beobachtet werden? Was wissen wir überhaupt über die Typen in dieser alten Bibliothek?"

"Wir wissen ja nicht einmal, ob sich überhaupt jemand in der Bibliothek befindet", antwortete Bennet schließlich. "Man sah nur, wie die Jedi diesen Ort betraten und ihn dann fluchtartig wieder verließen. Möglicherweise werden wir auf Fallen treffen, die ungebetene Gäste fernhalten sollen. Wer weiß das schon?"

"Was auch immer uns dort erwartet", fügte Wolf hinzu, "wir müssen darauf vorbereitet sein."

Jamie Grey nickte. "Dem stimme ich zu."

Dann endete ihr Gespräch plötzlich und alle verfielen in Schweigen. Scheinbar würde es nicht so einfach werden, aus diesem zusammengewürfelten Haufen eine Einheit zu bilden. Nicht, solange die Kommunikation nicht besser wurde und das Vertrauen fehlte. Aber Choren war zuversichtlich, dass man der Sache einfach nur mehr Zeit geben musste.

Aber blieb ihnen diese Zeit überhaupt noch?

[Choren Chase - Kate Wolf - Jamie Grey - Antony Bennet]
[Haladan - Lichtung]

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Choren Chase
Sanitäter und Pirat


21.06.2007 13:37 Choren Chase ist offline E-Mail an Choren Chase senden Beiträge von Choren Chase suchen Nehmen Sie Choren Chase in Ihre Freundesliste auf
- Damarcus Eccold -



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Sturm auf die Bibliothek von Haladan (10) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

[OFF-TOPIC: Sehr kurz (was soll in der szene schon großartig passieren? Sich alleine fühlen... ) aber das mysterium am ende ist vllt. ne überlegung wert. Ohne Absprache mit Gordon, hoffe es geht so in ordnung]

[Haladan]
[Damarcus Eccold – Gordon Wells]

Das ging ja perfekt los.
Diese Forscherin war so blöd gewesen von einem Säbelzahntiger angefallen worden zu sein.
Und jetzt durften er und dieser Gordon Wells (der Damarcus jedoch nicht unsympathisch war) auf die Jagd gehen.
"Nun mach nicht so ein Gesicht", versuchte Gordon ihn wieder aufzuheitern. "Schätze, es wird das einzige Mal, dass wir gebraucht werden, wir sollten froh sein."
Damarcus machte ein grimmiges Gesicht.
"Schon, aber es ist Zeitverschwendung. Wir hätten uns stattdessen alle erst einmal besser kennen lernen können. Zudem haben wir die beiden Tierleichen hinter uns gelassen und haben noch immer keine Spur von dem Biest. Außerdem gibt’s hier doch hunderte von den Viechern."
Damarcus hätte die Liste noch einiges fortsetzen können, aber vielleicht war es doch besser den Rest zu verschweigen um hier keinen Streit entbrennen zu lassen..
Es knackte im Unterholz. Gordon zog seinen Blaster, Damarcus hob blitzschnell sein Sturmgewehr.
"Bisschen groß, oder?", bemerkte Gordon mit einem Seitenblick auf Damarcus Waffe.
"Aber effektiv", gab Damarcus knapp zurück. Das Knacken und Rascheln kam aus einem Busch hinter ihnen. Ein großer Busch, ein Busch der einem Säbelzahntiger locker Platz bieten könnte. Damarcus Muskeln spannten sich an. Warum war er so nervös? Das war nur ein Tier, kein intelligenter Gegner. Gordon machte einen ähnlichen Eindruck.
Doch nichts geschah.
Schließlich verlor Damarcus die Nerven. Er gab eine lange Salbe auf den Busch ab. Etwas jaulte und das Knacken erstarb. Gordon sprintete auf den Busch zu und bog das Gestrüpp auseinander.
"Der Säbelzahntiger ist tot."
Damarcus seufzte erleichtert. Warum hatte ihn das solche Angst eingejagt, verdammt? Er tötete Menschen ohne mit der Wimper zu zucken…
"Hier liegt noch was", sagte Gordon plötzlich und hob einen kleinen Zylinder vom Boden auf. Damarcus kam näher und beachtete die Tierleiche nicht.
"Ein Komlink."
Gordon nickte.
"Und ein nicht gerade altes Modell."
"Aber wem könnte das gehören?"
Ein Schulterzucken seines Gegenübers zeigte Damarcus, dass Gordon es nicht wusste.
"Zeigen wir es lieber den anderen", bestimmte Damarcus.

[Damarcus Eccold - Gordon Wells]
[Haladan - Dschungel]

__________________
Damarcus Eccold
Söldner

... Bild folgt ...

11.10.2007 21:23 Damarcus Eccold ist offline E-Mail an Damarcus Eccold senden Beiträge von Damarcus Eccold suchen Nehmen Sie Damarcus Eccold in Ihre Freundesliste auf
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[Haladan - Dschungel]
[Damarcus Eccold – Gordon Wells]

Ein Com Link? Von humaner Präsenz hatte in den Einsatzinstruktionen aber nichts gestanden, außer diese Katze war eine Art Trianii, aber das konnte sich Gordon eigentlich nicht vorstellen. Unter diesem Gesichtspunkt war Damarcus Vorschlag berechtigt, auch wenn ihm der Ton nicht gefiel, den der Söldner an den Tag legte, - denn ein Vorgesetzter war er definitiv nicht.
Nach einem kurzen Fußmarsch hatten sie das Schiff wieder erreicht. Choren stand vor dem massiven Rumpf, der in der Sonne glänzte. Gordon überlegte einen kurzen Augenblick, dann entschied er, dass die Entdeckung von Damarcus und ihm für völlig neue Einsatzparameter sorgen würde und so forderte er ihn auf, ihnen ins Schiff zu folgen. Ihr Einsatzleiter war seines Wissens ein Computer Spezialist, deswegen erhoffte er sich aufschlussreiche Schlüsse, wenn sie ihm das Com zeigen würden. Damarcus ging als erstes in den Bauch des Schiffes, Choren folgte und Gordon bildete das Schlusslicht. Oben auf der Rampe schaute er sich noch einmal misstrauisch um. Von Anfang an hatte ihm dieser Planet nicht gefallen und er hatte endgültig das dumme Gefühl, nicht so allein zu sein, wie man es auf einem unbesiedelten Planeten sein sollte…

Das Quartier vom Einsatzleiter Antony Bennet war nur unwesentlich größer als die übrigen Mannschaftsquartiere.
Auf einem kleinen Tisch stand ein Computer, daneben türmten sich allerlei technische Gerätschaften. Gordon, der auf eiserne Ordnung schwor dachte sich seinen Teil, ließ sich aber nichts anmerken.
" Was ist los? " fragte Antony erstaunt, als die drei eintraten. " Ist schon wieder etwas schiefgelaufen? "
Damarcus reichte ihm das Com Gerät. " Das habe ich draußen im Wald gefunden… Scheint, dass wir nicht alleine hier sind! "
Bennet zog die Augenbrauen hoch und äußerte sein Erstaunen.
" Das würde unsere Situation grundlegend verändern. "
Er untersuchte das Com Gerät näher und drehte es in der Hand.
" Scheint ein Gerät neuerer Bauart zu sein! Ich selber habe das Vorgängermodell. "
Er fischte aus seiner Hosentasche ein Com, dass dem aus dem Wald verblüffend ähnlich sah.
" Und? ", fragte Gordon. " Funktioniert es noch? "
Wortlos suchte Antony kurz nach dem Aktivierungsknopf und betätigte ihn. Leise drang Interferrenz durch den verdreckten Lautsprecher des Geräts. Alle hielten den Atem an.
Die Konsequenz dieses Geräusches war allen klar. Ihre eigenen Sender arbeiteten verschlüsselt und abhörsicher, was die Möglichkeit ausscheiden ließ, dass es sich um das Rauschen ihres Senders handelte.
" Wir sind also echt nicht alleine…! " murmelte Gordon in die Stille hinein.

[Damarcus Eccold - Gordon Wells - Choren Chase - Antony Bennet]
[Haladan - Dschungel - Shuttle - Bennets Quartier]

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Gordon Wells
Söldner

... Bild folgt ...

19.11.2007 21:14 Gordon Wells ist offline E-Mail an Gordon Wells senden Beiträge von Gordon Wells suchen Nehmen Sie Gordon Wells in Ihre Freundesliste auf
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